Porto Alegre

Mit dem Übergang in ein neues Land erfolgt auch ein Wechsel der Sprache. Und da unser Portugiesisch quasi nicht existent ist, kommt Deutsch nun mal an die Reihe 🙂

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Der Grenzübergang in Chui dauerte etwas länger als an anderen Grenzen, da nur ein Beamter alle Reisenden abfertigte. Es wurde nach dem Wert des Autos gefragt nicht jedoch nach Oscars Versicherung. Nach 45min waren wir offiziell in Brasilien angekommen. Wir mussten noch einen kurzen Abstecher zurück nach Chui machen um Geld abzuheben. Banco do Brasil gab uns leider kein Geld, doch bei Banco Republico hatten wir mehr Glück und bekamen Bargeld sogar gebührenfrei. Sehr empfehlenswert also, wenn man sich das Einreichen der Gebühren sparen möchte.

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Auf dem Weg nach Porto Alegre fielen Autobahngebühren von R$36 (rund $10, $R12 pro 50km). Wir übernachteten in Canoas, einer Stadt nördlich von Porto Alegre, mit guter S-bahn Anbindung ins Zentrum von Porto Alegre. Unser AirBnB Apartment war mit R$30 ein echtes Schnäppchen im Vergleich zu Uruguay.

Den ersten Tag verbrachten wir mit einem Stadtbummel in Porto Alegre. Zuerst besichtigten wir den Mercado do Puerto, der eine große Auswahl an regionalen Fleisch-, Käse- und Obstspezialitäten sowie zahlreiche Restaurants beherbergt. Anschließend statteten wir den Kirchen Igreja Nossa Senhora das Dores und Catedral Metropolitana de Porto Alegre einen Besuch ab. Zufälligerweise stolperten wir auch in ein antikes Gebäude hinein, in dem auch prompt eine Führung angeboten wurde. Wir erfuhren, dass es sich um den ehemaligen Gouverneursitz von Rio Grande do Sul handelt und es den Namen „Palacio Piratini“ trägt. Der aktuelle Gouverneur ist der erste seit Dekaden, welcher wieder in dem Palast leben möchte und bald wieder einzieht. Zudem wird der Palast nach wie vor für offizielle Anlässe wie Besuche von Staatsoberhäuptern und Regierungseinweihungen genutzt. Die Tour fand übrigens auf Englisch statt.

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Zum Abschluss des Tages nahmen wir noch an einer Bootstour um die Ilha da Casa da Polvora teil. Dabei konnte man gut die alten Hafengebäude, „Downtown“ Porto Alegre samt Wolkenkratzern sowie einige Luxusvillen bestaunen. Der Preis pro Erwachsener war mit R$20 (ca. 5EUR) echt fair.

Kulinarisch war Porto Alegre definitiv eine Wohltat. Am ersten Abend hatten wir Sushi bei Taisho mit einer nie zuvor gesehen Auswahl (ca. 30 verschieden Sorten), wo die Kinder sogar umsonst essen durften (bis 6 Jahre). Und am zweiten Abend gab es authentisches Gaucho-Rodizio mit Show bei Churrascaria Galpao Crioulo.

Der zweite Tag war ein „Erledigungstag“: Wir besorgten uns eine Handykarte von TIM, dem Mobilfunkanbieter mit der scheinbar besten Abdeckung in Brasilien. Simkarte samt 100min/100sms in alle Netze (wichtig in Brasilien) sowie 2GB gültig für einen Monat kosteten R$31. Außerdem bekamen Leo und Lothar einen neuen Haarschnitt für jeweils $20 verpasst. Natürlich ging es wieder einmal nicht ohne Drama bei Leo von statten 😉

Den Abend verbrachten wir im Parque da Redencao, wo es einen künstlichen See mit Schwanentretboten gab, welche wir auch gleich nutzten. Zudem gab es ein paar kleine Spielplätze für die Kinder.

Insgesamt war Porto Alegre ein guter Stopp um in Brasilien „anzukommen“ und ein paar Dinge zu erledigen. Nicht mehr und nicht weniger.

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