Ilha do Santa Catarina

Da der Ankunftstag sehr verregnet war (und die Vorhersage für die nächsten Tage ebenso aussah) nutzten wir jede Gelegenheit für einen Stopp. Die Praia do Canasvieiras war dabei defintiv das Highlight. Zwar war der Strand supervoll, aber der Sand und die Wasserqualität waren ausgezeichnet.

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Der Verkehr auf der Insel ist generell sehr groß und man sollte sich gut überlegen wieviel Pendelwege zu anderen Stränden man auf sich nimmt. An unserem Ankunftstag benötigten wir bspw. von Bom Jesus nach Ingles für 12km eine Stunde.

Wir entschieden uns in einem netten AirBnB Apartment in Ingleses auf der Ilha do Santa Catarina zu bleiben. Die Lage war toll, da wir nur 500m von der Praia do Ingleses entfernt waren und somit entspannt zum Strand laufen konnten. Unser Gastgeber versorgte uns netterweise mit Strandstühlen und einem Strandschirm sowie Wasser, zwei Cola- und Budwiserdosen (igitt!). Ganz toll für die Kinder war auch der Spielplatz neben dem Grundstück, wo Leo und Maja jeden Tag spielten.

Die Praia do Ingleses war der bisher schönste Strand auf unser Reise: Der Sand ist sehr fein, der Zugang ins Meer sehr flach und somit kinderfreundlich und die Wassertemperatur hatte angenehme 25 Grad. Der Strand war sehr lebhaft: Dutzende Verkäufer tigerten von einem Strandende ans andere um Klamotten, Essen oder Cocktails an die Frau zu bringen. Wir fanden letzteres am ansprechensten und da durfte der Klassiker Caipirinha (800ml für $R20) natürlich nicht fehlen 🙂

Ob diese Lebhaftigkeit auf brasilianischen Stränden generell der Fall ist wissen wir nicht, da es unser erster Strandort in Brasilien ist. Allerdings ist die Ilha do Santa Catarina natürlich eine touristische Hochburg, die gerne von Brasilianern und Argentiniern in den Sommermonaten überbevölkert wird.

Tauchen stand am letzten Tag für Lothar auf dem Programm. Ziel war die Ilha do Arvaredo, die scheinbar zu den Top 5 Tauchplätzen in Brasilien gehört. Sea Divers in Ponta das Canas war der Tauchladen von dem auch die Tour los ging. Der Preis von $R300 für zwei Tauchgänge war gut.

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Die Fahrt zur Tauchinsel dauerte ca. 1.5h in eine Richtung. Die Bedingungen beim ersten Tauchgang waren schwierig: Schlechte Sicht (3-5m) und teilweise starke Strömungen. Ausserdem wurde unsere Vierergruppe von einem anderen Tauchgast geführt, was sehr verwunderte und Lothar in seinen 30 verhergehenden Tauchgängen auf verschiedenen Kontinenten noch nie passiert war. Normalerweise übernimmt diesse Aufgabe ein Dive Master der Tauchschule. Prompt wurden auch zwei von uns in der Mitte des Tauchgangs aufgrund schlechter Sicht von unserem Führer getrennt. Wir gerieten nicht in Panik und orientierten uns nach Stellen mit besserer Sicht. Nach 5-10min fanden die anderen uns glücklicherweise wieder. Gegen Ende des Tauchgangs konnten wir eine kleine und große Schildkröten sowie einen gestreiften Aal erblicken, der wie eine Schlange am Boden entlangschlängelte. Der zweite Tauchgang war deutlich besser von den Strömungen und Sichtverhältnissen (8-10m) her als der erste. Er führte uns durch einige Felsenlöcher, aber bis auf viele kleine Fischschwärme gab es in der Unterwasserwelt nicht viel zu erblicken.

Insgesamt war die Tauchstelle nichts Besonderes und Lothar würde hier nicht nochmal tauchen, vor allem nicht mit dem Tauchveranstalter, der als etwas unseriös einzustufen ist.

Unsere drei Tage auf der Insel waren ausgezeichnet und wir hatten Glück, dass der Regen immer nur nachts kam. In der Tat kosteten wir die Schönheit an einem Tag/Abend sogar bis 21Uhr am Strand aus 🙂 Wir können die Insel wärmstens empfehlen und würden wieder kommen!

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