Praia da Pipa & Natal

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Nach dem “Karnevalsstress” war erst mal Erholung angesagt. Am Besten am Strand. Daher zog es uns zunächst nach Praia de Pipa, einer Kleinstadt (~7000 Einwohner) rund 200km nördlich von Recife. Pipa bzw. Tibau do Sul, besitzt eine Reihe schöner Strande, die bekannt sind für ihre Sandsteinfelsen (gute Schadenspender 🙂 ). Manche der Strände sich nur bei Ebbe betretbar wie beispielsweise der Praia do Golfinho über dem Praia Central.20190304_154625

Das Stadtzentrum ist eine Ansammlung sehr netter Restaurants und Bars sowie zahlreicher Souvenirläden und eignet sich sehr gut für einen abendlichen Spaziergang kombinierbar mit einem Abstecher zum zentralen Strand. Viele Reisende in ihren 20ern sind unterwegs und somit gibt es einen guten Backpacker-Vibe 🙂

Neben den Stränden gab es einen kleinen Aqua-Park (R$50 pro Erwachsener) nördlich von Pipa, dessen Besuch Leo und Maja lautstark einforderten. So verbrachten wir hier letztendlich den ganzen Tag und durchliefen das gesamte Repertoire an Rutschen, diversen Plantschbecken, Kinderfahrrädern, Slack Line, Billard und Schaukeln. Ratet mal wer am Abend zuerst einschlief 😉

Von Pipa nach Natal waren es nur gute 80km und wir nutzten den angefangenen Tag gleich mal für den Besuch des Aquariums (R$30 Erwachsene, R$15 Kinder ab 4). Hier gab es neben unterschiedlichen Meeresbewohnern auch viele Landtiere zu bestaunen. Es sind übrigens nicht nur brasilianische Arten vertreten, sondern auch solche anderer Kontinente. Wir verbrachten hier eine gute Stunde und bereuten es nicht.

Von unserem AirBnB Apartment ($53 pro Nacht) hatten wir vom 24.Stockwerk einen fantastischen Blick auf die Bucht von Ponta Negra.

Der Strand gehörte zu den schönsten, die wir bisher in Brasilien gesehen haben. Goldbrauner Sand, sauberes Wasser ohne Algen und tolle Wellen zum Surfen und Bodyboarden, was dann auch unser Programm des Tages war.

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Vor unserem Hochhaus gab es eine Ansammlung mit diversen Food Trucks mit Tischen, Stühlen und Live-Musik unter freien Himmel. Daher fiel uns die Wahl des Abendessenortes nicht schwer.

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Ein anschließender Spaziergang an der beleuchteten, von Restaurants und Geschäften gesäumten Promenade bei frischer Meeresluft (laut NASA Studie die zweit-reinste der Welt) bildete einen netten Tagesabschluss.

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Am nächsten Tag ging es zu den Dünen von Genipabu. Hier buchten wir uns nach zähem Verhandeln für R$250 eine 1,5h Buggy-Tour.

Diese führte über den Strand von Genipabu und das zugehörige Fischerdorf zu den wandernden Dünen von Genipabu. Da es sich um einen Nationalpark bzw. geschütztes Gebiet handelt wurde auch eine Eintrittsgebühr von R$10 pro Erwachsener fällig.

Unser Fahrer, Maquinho, fragte uns, ob wir die Dünen „con emocao“ oder „sin“ befahren wollen. Mit Rücksicht auf die Kinder entschieden wir uns für die sanfte Variante „sin emacao“. Nichtsdestotrotz war der Nervenkitzel groß als es Dünen mit Gefälle von über 30% hinab ging 🙂

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Es standen mehrere Stopps auf dem Programm: Ein Aussichtspunkt auf die Skyline Natals, eine Steilwand aus Sand, wo ein Fotograf Schnappschüsse von uns machte (nicht im Preis inkludiert), die nicht beschwimmbare Lagune Genipabu, sowie eine nachgebaute arabische Dorfsiedlung, wo es normalerweise auch echte Dromedare zu bestaunen gibt. Aufgrund des Regens waren diese an diesem Tag jedoch ausgeflogen.

Besonderen Spaß bietet zudem eine Attraktion in dem arabischen Dorf. Bei der sogenannten Skibunda (R$15) wird man auf einem Snowboard an einem Seil einen Sandhügel und endet in einem kleinem Pool. Leo konnte nicht widerstehen 🙂

Eine sehr empfehlenswerte Tour, die wir wärmstens empfehlen können, da es im Buggy einfach ein anderes Erlebnis ist als zu fuß über die Dünen zu stapfen.

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Zum Abschluss des Tages besuchten wir die Lagoa de Pitangui, die über einen holprigen Trampelpfad erreichbar war. Der Eintritt zur Lagune ist kostenlos und das Gelände ist sehr nett gestaltet: Zahlreiche Strandbars säumen den Strand, es gibt Tretboot- und Stand Up Paddle Verleih, einen Kinderspielplatz, ein Volleyballfeld und Hängematten in der Lagune. Insbesondere das seichte Wasser macht den Besuch mit Kindern sehr lohnenswert.

 

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